Auf einem Fragebogen antwortete ein Kind, das Schwierigste für es sei zu warten und geduldig zu sein. Das ist wahr für uns alle : Es gibt Dinge, die uns schwieriger vorkommen als andere.

Ein Beispiel : Für diese Hausaufgabe kann man die Antwort suchen und in einigen Minuten hat man sie gefunden; Juchhe! Aber wem es nicht gelingt, wird sich schließlich entmutigen und wer dann einen Freund oder eine Freundin anruft, hört sie die andere Seite am Telefon : „Sooo einfach ! Wie ? Hast du das nicht rausgefunden ?“ Man fühlt sich dann manchmal so miserabel nichts zu wissen und nicht zu verstehen.

Jetzt wollen wir auf den Berg gehen, in diesen schönen frischen Pulverschnee. Die Skifahrer gleiten ganz locker die sonnigen Hänge hinab. An jenem Tag beobachtete ich eine junge Dame, die etwas schwierig vorankam mit ihren Skiern auf den Schultern. Dann kam der Moment die Skier an den Schuhen festzubinden. Endlich würde sie Ski fahren können.
Aber die kleine sanfte Abfahrt endete für sie nach wenigen Metern gegen die Mauer einer Hütte. Mühsam stand sie wieder auf.
„Na los, komm wieder rauf !“, riefen ihre Freunde. Sie versuchte es ein zweites mal, ein drittes mal, aber sie landete immer wieder gegen diese Hütte. Gebt zu, das ist entmutigend ! Dann zog sie ihre Skier wieder aus und ging etwas verärgert fort.

In der Bibel, Apostelgeschichte Kapitel 16, Verse 24-26, lesen wir, dass Paulus und Silas im Gefängnis waren, weil sie von Jesus gesprochen hatten. Man brachte sie ins tiefe Innere des Gefängnisses, in einen Innenhof damit sie nicht entfliehen konnten. Und noch dazu schloss man ihre Füße in einen Holzblock ein. Nicht bequem das Ganze !
Zu jener Zeit, wenn der Gefangene ausbrach, musste der Wächter die Strafe des Entflohenen erleiden. So traf der Wächter alle Vorsichtsmaßnahmen…
In der Nacht, sangen die zwei Gefangenen Gott Loblieder, beteten und alle hörten sie. Auf einmal, begann der Boden zu beben; die Türen des Gefängnisses öffneten sich. Stellt euch die Fortsetzung vor ! Natürlich wurden sie befreit.
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Im Buch der Könige, im Kapitel 18, Vers 34-39, beweist der Prophet Elia, dass nichts die Macht des wahren Gottes aufhalten kann : Er begießt mit 12 Wasserkrügen das Holz auf dem Altar den er gebaut hat. Angesichts der falschen Propheten, die Götzen anbeten, wird die Vorführung des Beweises eindeutig sein. Elia betet und das Feuer Gottes fällt vom Himmel herab. Das Wasser konnte nicht verhindern dass das vorbereitete Opfer verbrennt. Das durchnässte Holz ist kein Problem für den Allmächtigen, dem nichts unmöglich ist.
In der Bibel lesen wir: „ Herr, nichts ist zu schwer für dich.“ Jeremia 37:12

Uns kann nicht alles gelingen. Das ist normal. Aber wir haben einen Herrn, dem nichts unmöglich ist. Gott wird uns gewiss auf die eine oder andere Weise helfen, wenn wir Ihn um Seine Hilfe bitten….und alle unsere Anstrengungen hinzufügen.
Also: du kannst mit dem Herrn Geduld lernen, verzeihen und um Verzeihung bitten, Frieden schließen, die anderen lieben und das schaffen was du dir wünschst. Dein Herz wird glücklich sein zu sehen wie Gott dir hilft, da wo es noch zu schwer für dich ist.

Deine Freundin JoyannaFrancine